Konfirmation 2007

Am Sonntag "Kantate", dem 6. Mai haben 13 junge Christen aus unserer Gemeinde ihre Konfirmandenzeit abgeschlossen
und unter der feierlichen Begleitung der Festgemeinde ihren Glauben an den dreieinigen Gott bekräftigt, indem sie
das Taufbekenntnis ihrer Eltern nun durch eine persönliche Stellungnahme ersetzt haben.

 Bild: Michael Hornung
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Beim "Prüfungsgottesdienst" am 29. April in Büchenau erarbeitete die Gruppe unter der geistlichen und
organisatorischen Leitung von Pfr. Wielandt und den Mitgliedern des Konfi-Teams die "Seligpreisungen" aus der
Bergpredigt (Mt 5, 3-10) in Liedern, Gebeten, Spielszenen und einem Video-clip. Waren die Segnungen der Technik
auch nicht immer ganz treu, so dienten Jesu Worte umso eindrücklicher, dem eigenen Leben und Handeln Ziel und
Richtung zu geben. Vor allem beeindruckte die Entdeckung, dass diese Welt immer von der himmlischen durchdrungen ist und Gott diese Beziehung ganz bewusst eingeht. Himmel ist hier und jetzt - oder eben noch nicht. In dieser Spanne bewegt sich unser Christsein.
Der folgende Einsegnungsgottesdienst mit (Wandel-)Abendmahl stand unter dem geistlichen Wort aus
1. Mose 28, 10-22, "Jakob schaut die Himmelsleiter".

Pfr. B. Wielandt sagte in seiner Predigt:
"Ja, die Konfirmandenzeit hat sich gewandelt. Vor 50 Jahren waren die Methoden noch stärker an einem zentral
gesteuerten Unterricht orientiert. Die Jugendlichen lernten in dieser Zeit Unmengen an Versen aus Bibel und
Gesangbuch auswendig. Wenn das auch für viele heute noch ein wichtiger Glaubensschatz ist, so blieb der eigene
Bezug zu dem, was da mit bestem Willen gelehrt wurde, zunächst im Hintergrund. Der eigentliche Glaube der
Einzelnen wurde erst nach der Konfirmation geprägt, in der zweijährigen Christenlehre, die sich der Konfirmation
anschloss, oder sogar noch später. Seinen eigenen Glauben formulieren zu können, ohne dabei die Tradition zur
Hilfe zu nehmen, stand also in dieser Zeit völlig im Hintergrund."

Als Zuspruch für die Konfirmanden flossen die Erlebnisse Jakobs folgender Maßen ein:
"Was mich an Jakob fasziniert und was ich Euch für euren Lebensweg wünsche, ist seine Klarheit. Kein Zögern,
ob dieser Traum nun echt sein kann, keine Angst mehr vor der Heimatlosigkeit, absolutes Vertrauen in das Gehörte
prägen seinen Morgen nach der Panik des ersten Fluchttags. Hat er die Angehörigen Hals über Kopf verlassen, so
begleitet ihn doch der Glaube an den Gott, der mitgeht, wie er es bei seinen Eltern erfahren hat. Ich wünsche
euch, dass Ihr in diesen vergangenen 8 Monaten genügend Proviant sammeln konntet, um auf Eurer Lebensreise
reichlich geistliche Nahrung zu haben. Und sollte sie einmal ausgehen, dann hoffe ich, dass Ihr Euch an die
inhaltlichen und räumlichen Orte unseres gemeinsamen Unterrichts erinnert, an denen Ihr ein Stück vom Himmel
erkennen konntet. Pflegt diese Erfahrungen, die Euch auch in der Rückbesinnung mit Gott in Berührung bringen
können, und weitet sie aus."

Wir wünschen den frisch Konfirmierten, dass sie Gottes Begleitung immer spüren mögen und ihr Glaube nie aufhöre!



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