Konfi-Freizeit 2009

1.Tag
Am Freitag, den 30.Januar, fuhren wir um halb vier in Staffort vom Gemeindehaus ab. Nach gut 2 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Baerenthal / Elsass an. Nachdem wir unser Zeug ausgepackt hatten, besprachen wir die weiteren Programmpunkte für den folgenden Aufenthalt. Nach dem Abendessen, das der eingeteilte Küchendienst liebevoll vorbereitet hatte, bekamen wir eine eindrucksvolle und ausführliche Einführung in die Kunst des Drachenbauens von Matthias und Tabea Rieke, die sich netterweise bereit erklärten, uns ein ganzes Wochenende lang auszuhalten. Danke nochmal! Am späten Abend beschäftigte sich jeder anders: es wurde gepokert, gespielt, Musik gehört und lange geredet. Damit war der erste Tag unserer Konfifreizeit schon fast zu Ende. Aber da wir allesamt nachtaktiv sind, blieben wir inoffiziell und zu Herrn Wielandts Entsetzen noch wach und waren nicht gerade still. Doch Herr Wielandt trug dies wie immer mit Fassung.

2.Tag
Der 2. Tag begann mit sehr lauter "Weck-Musik" zu früher Stunde und mit Klagen und Beschwerden über die ausgefallenen Heizkörper in den Zimmern. Die Nacht war kalt und das Frühstück verlief dementsprechend frostig. Doch bald darauf waren alle wieder bester Laune und einigermaßen wach, denn es ging ans Drachenbasteln. Das machte sehr viel Spaß und so verging der restliche Tag sehr schnell und vor allem produktiv, da alle eifrig, gut gelaunt und recht schnell arbeiteten. Leider aber nicht schnell genug, denn wir schafften es nicht, unsere Drachen vollständig fertig zu stellen. Zwischendurch arbeiteten wir auch - natürlich ganz im Sinne einer Konfifreizeit - an unserem Konfimaterial zum Thema Abendmahl. Abends schauten wir einen ziemlich lustigen Film, der aber auch so seine Tiefpunkte hatte (Hildegard - der eigentliche Star des Films (eine Ziege) - kam tragisch zu Tode). Mit viel Knabberzeug, einer Menge Spaß und guter Stimmung hat dieser Abend, glauben wir, jedem gefallen.

3.Tag
Nach einem stärkenden Frühstück am Sonntagmorgen haben wir angefangen, unsere Koffer zu packen und unsere Zimmer und die Badezimmer zu putzen. Das stieß bei vielen auf Desinteresse und die Begeisterung war nicht ganz so groß. Nach einer guten Stunde hatten wir diese undankbare Aufgabe aber auch erledigt. An diesem Sonntag bekamen wir einen kleinen, ganz privaten Gottesdienst und eine Feedbackrunde. Da Tabea und Matthias so nett gewesen waren, einige unserer Drachen in der Nacht fertig zu stellen, konnten wir diese auf dem nahe gelegenen Feld steigen lassen. Die Windbedingungen für unser Drachensteigen waren verhältnismäßig gut und unsere Drachen fliegen zu lassen, hat viel Spaß gemacht. Wir machten auf dem Feld auch nach einer "alten" Tradition eine Menge Sauhaufen. Keiner blieb verschont! (Sauhaufen bedeutet, viele junge Leute schmeißen sich gemeinsam auf ein auserwähltes Opfer (bestenfalls Herrn Wielandt) und bilden einen möglichst hohen Haufen - natürlich ohne jemanden zu verletzen.) Nach einem letzten köstlichen Mittagessen, das wir jeden Tag von Frau Ewald gekocht bekamen, traten wir die Heimfahrt an.

Die Konfifreizeit war sehr schön und hat uns allen eine Menge Spaß gemacht! Zuletzt möchten wir noch einmal allen danken, die unsere Konfifreizeit ermöglicht haben! Wir danken unseren genialen Konfibetreuern (Sarah Süß, Vanessa Bonnet, Sven Rullmann und Kai Lechner - ihr seid total toll!); unserer Köchin, Frau Ewald, die uns immer ganz toll bekocht hat; Herrn Wielandt, der alles organisiert hat; unseren freiwilligen Helfern Markus und Achim und natürlich auch allen anderen, die uns das ermöglicht haben, z.B. damit, dass sie hinterher unseren Kuchen gekauft haben!
Janine & Ramona Bojke, Nadine Kestner und Christina Wichmann