Pfarrer Urban und seine Frau haben diesen Kreis ins Leben gerufen. Man wollte die den Frauen, die Männer waren weitgehend in den 2. Weltkrieg eingezogen, die Möglichkeit geben, über das Winterhalbjahr außer dem zum Gottesdienst am Sonntag noch an einem Abend zusammenzukommen. Die Idee des Pfarrers war, den Frauen, die in dieser Kriegszeit sehr hart arbeiten mussten, die Möglichkeit zu geben, aus einem Buch vorgelesen zu bekommen und dabei für sich selbst etwas zu arbeiten. Und so kamen die Frauen meist mit ihrem Strickzeug. Außerdem wurde gesungen und vom Pfarrer eine Andacht gehalten. Der Ablauf des Strickabends hat sich bis heute nicht geändert. Verschiedene Versuche, den Ablauf zu ändern, schlugen fehl.
Bis nach der Amtszeit von Pfarrer Kurz wurde der Kreis traditionell von den Pfarrfrauen geleitet. Diese hielten die Andacht und Helga Stober las und liest seit vielen Jahren fortlaufend aus Büchern. Mit dem Weggang der Familie Kurz und der daruaffolgendendarauf folgenden Vakanz hatte sich dann etwas geändert.
Die Andacht wird im Wechsel von vier Frauen (Anneliese Pantle, Inge Hofmann, Traudi Rau und Gertrud Stober) übernommen. Dabei liegt oftmals die Tageslosung oder der Monatsspruch zu Grunde, es werden aber auch weitere unterschiedliche Themen aufgegriffen - dabei kann man immer wieder neue Facetten des christlichen Glaubens für sich entdecken. Nach diesem besinnlichen Einstieg liest Helga Stober fortlaufende aus dem jeweiligen Buch. Ursprünglich waren es fünf Frauen, die im Wechsel Andacht lasen. Aus gesundheitlichen Gründen kann Liesel Mai nicht mehr an den wöchentlichen Zusammenkünften teilnehmen. Da es auch für einige Frauen sehr beschwehrlichbeschwerlich ist, in der dunklen Jahreszeit das Haus zu verlassen, haben wir einen festen Fahrdienst eingerichtet. Zu diesem Fahrdienst gehören: Hilde Sickinger, Helga Stober, Gerhard Rau und Wilhelm Stober.
Die Damen des Frauenkreis veranstalten außer Iihren wöchentlichen Treffen auch eine wunderschöne und sehr besinnliche Weihnachtsfeier. Daneben findet zum Abschluss des Winterhalbjahres mit einem gemütlichesn, gemeinsamesn Abendessen und mit unterhaltsamenenden Beiträgen statt. Das Winterhalbjahr endet meist in der Woche vor der Karwoche. Zu diesen beiden Feiern werden auch die Frauen eingeladen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr regelmäßig dabei sein können.
Der Frauenkreis hat seine Türen für jede Frau geöffnet und freut sich über jedes neue Gesicht.
Bilder vom Abschluss 2008:
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